Δευτέρα, 15 Απριλίου 2013

BRAHMS, VOLKSLIEDER, WoO 33




Opus WoO 33
49 Lieder

Επιμέλεια:
*Ignatios Ignatiadis

Michael Volle, baritone
Johannes Brahms - WoO 33 No. 1: Sagt mir, o schönste Schäf'rin mein
http://www.youtube.com/watch?v=5x7U6eckVjA
 Stephanie Iranyi, mezzo-soprano. Michael Volle, baritone. Helmut Deutsch, piano.
 Sagt mir, o schönste Schäf'rin mein,
der Augen edle Zier!
Darf ich bei euch nicht kehren ein
als ein getreuer Hirt?
Ich steh schon lang vor eurer Tür,
o Schäferin eröffnet mir
die Pfort, die Pfort, die Pfort.

"Wer da? wer klopft vor meiner Tür
und will zu mir herein?
Mein Hüttlein ich eröffne nicht,
ich lasse niemand ein,
und wenn er auch der Schönste wär,
so macht er mir mein Herz nicht schwer.
Umsonst! Umsonst! Umsonst!"

Die finstre Nacht hat mich verführt
in'n Wald, mein trautes Kind!
Drum bitt ich, schlagts euch aus dem Sinn
und macht mir auf geschwind;
ich hab mich allzeit aufgeführt,
Wies einem treuen Hirt'n gebührt,
Allzeit, allzeit, allzeit.

"So will ich aus Erbarmen dann
erhören deine Bitt,
die Pforte stehet offen schon,
komm nur in meine Hütt.''
Ach Schatz, wie seh ich euch hier stehn?
Wie tugendsam, wie zart, wie schön
seid ihr, seid ihr, seid ihr!

"Ach wie war ich so unbedacht,
o edler schöner Hirt!
daß ich nicht ehr hab aufgemacht,
du hast mein Herz gerührt.
Komm 'nein, o schönster Schäfer mein,
ich will alzeit dein eigen sein,
ich will, ich will, ich will!

O werter Schäfer, mach dein Hütt
nur alsobald bei mir;
so wahr ich leb, ich mach kein Schritt
jetzund mehr ab von dir.
Mein Herz ist dein, o werter Hirt,

bis es der Liebe machen wird
ein End, ein End, ein End!"

Johannes Brahms - WoO 33 No. 8: Ach, englische Schäferin

 http://www.youtube.com/watch?v=2LL9_qBVOL8
 Stephanie Iranyi, mezzo-soprano. Michael Volle, baritone. Helmut Deutsch, piano.

Ach, englische Schäferin,
erhöre mein Bitt,
und laß mich einkehren
Helmut Deutsch

in deine grün Hütt!
ich hab mich verspätet
mit Jagen im Wald,
die Nacht, die mich quälet,
ist schrecklich und kalt!

"Ach ja mein lieber Jäger,
was machst du denn hier?
Habt ihr auf grün Heide,
im Wald kein Quartier?
Bei mir zu verbleiben,
das kann ja nicht sein,
mein Tür ist verschlossen,
laß niemand herein!"

Ach, englische Schäferin,
holdseligstes Kind,
eur huldreicher Anblick
der hat mich entzündt;
wenn ich mich könnt laben
und lindern die Pein,
den Wald wollt ich lassen
und Schäfer nur sein!

"Ach herzliebster Jäger,
so spät in der Nacht
hat euch noch die Liebe
zu Kreuze gebracht!
Wenn ich euch soll heben,
und lindern die Plag,
eure Schäferin werden,
so kommet bei Tag."

Ach, englische Schäferin,
warum denn so stolz,
es ist euer Bettlein
ja doch nur von Holz!
Tät ich mich drein legen,
so wärs mir ein Spott,
Gottbefohlen, du Schäferin,
ich muß jetzo fort.

"Ach lieber, mein Jäger,
was frag ich nach euch,
ihr seid bei Nacht kommen,
das hat mich erfreut:
ihr könnt eine Andre lieben,
ich wünsch euch viel Glück,
dürft mir nicht mehr kommen
vor meine Schäferhütt!"


Johannes Brahms - WoO 33 No. 9: Es war eine schöne Jüdin 
http://www.youtube.com/watch?v=FJXVqdCEWeM
Stephanie Iranyi, mezzo-soprano. Michael Volle, baritone. Helmut Deutsch, piano.

 Es war eine schöne Jüdin,
ein wunderschönes Weib,
die hatt eine schöne Tochter,
das Haar war ihr geflochten,
zum Tanz war sie bereit.

"Ach, Mutter, liebste Mutter,
Stephanie Iranyi

mein Herz tut mir so weh:
laß mich eine kleine Weile
spazieren auf grüner Heide,
bis daß mir beßer wird."

Die Mutter wandt den Rücken,
die Tochter sprang in die Gaß,
wo alle Schreiber saßen:
"Ach, liebster, liebster Schreiber,
mir tut mein Herz so weh."

"Wenn du dich lassest taufen,
mein Weibchen sollst du sein."
Eh ich mich lasse taufen,
lieber will ich mich versaufen
ins tiefe, tiefe Meer.

"Gut Nacht mein Vater und Mutter,
wie auch mein stolzer Bruder,
ihr seht mich nimmermehr!
Die Sonne ist untergangen
im tiefen, tiefen Meer." 



Johannes Brahms - WoO 33 No. 10: Es ritt ein Ritter 
 http://www.youtube.com/watch?v=_Kyk4mRvx90
Es ritt ein Ritter wohl durch das Ried,
er fing es an ein neues Lied,
gar schöne tät er singen,
daß Berg und Tal erklingen.

Das hört des Königs sein Töchterlein,
in ihres Vaters Lustkämmerlein,
sie flocht ihr Haar in Seiden,
mit dem Ritter wollt sie reiten.

Und da sie in den Wald raus kam'n,
viel heiße Träne sie fallenließ.
Er schaut ihr wohl unter die Augen,
warum weinet ihr, schöne Jungfraue?

Warum sollt ich nicht weinen,
ich bin ja des Königs sein Töchterlein;
hätt ich meinem Vater gefolget,
Frau Kaiserin wär ich worden.

Er nahm sein Rößlein wohl bei dem Zaum
und band es an einen Weidenbaum,
hier steh mein Rößlein und trinke,
mein jungfrische Herze muß sinken.


Johannes Brahms - WoO 33 No. 11: Jungfräulein, soll ich mit euch gehn 
Uhttp://www.youtube.com/watch?v=jYV8jrE4kzU
Simone Nold, soprano. Christian Elsner, tenor. Gerold Huber, piano.

Jungfräulein, soll ich mit euch gehn
Christian Elsner

in euren Rosengarten,
da wo die roten Röslein stehn,
die feinen und die zarten,
und auch ein Baum der blühet
und seine Läublein wiegt,
und auch kein kühler Brunnen,
der grad darunter liegt.

"In meinen Garten kannst du nicht
an diesem Morgen früh,
den Gartenschlüssel findst du nicht,
er ist verborgen hie.
Er liegt so wohl verschlossen,
er liegt in guter Hut,
der Knab darf feiner Lehre,
der mir den Gart'n auftut."



In meines Buhlen Garten
da stehn der Blümlein viel,
wollt Gott sollt ich ih'r warten
wohl, das wär mein Fug und Will,
die roten Röslein brechen,
denn es ist an der Zeit,
ich hoff, ich wollt erwerben,
die mir im Herzen leit.

"Gut G'sell, darum mich beten hast,
das kann und mag nicht sein,
du würdest mir zertreten han,
die liebsten Blümlein mein.
So kehre nun von hinnen,
und geh nun wied'rum heim,
du brächst mich doch zu Schanden,
fürwahr, das wär nicht fein."

Dort hoch auf jenem Berge,
da steht ein Mühlenrad,
das mahlet nichts als Liebe,
die Nacht bis an den Tag.
Die Mühle ist zerbrochen,
die Liebe hat ein End,
so segn dich Gott, mein feines Lieb,
jetzt fahr ich ins Elend. 


Johannes Brahms - WoO 33 No. 13: Wach auf, mein Hort
http://www.youtube.com/watch?v=LFynHCXlhOs
Stephanie Iranyi, mezzo-soprano. Michael Volle, baritone. Helmut Deutsch, piano.
Wach auf, mein Hort,
Vernimm mein Wort,
Merk auf, was ich dir sage:
Mein Herz das wüt't
Nach deiner Güt
Laß mich, Frau nicht verzagen,
Ich setz zu dir
All mein Begier,
Das glaub du mir,
Laß mich der Treu genießen.

Dein stolzen Leib
Stephanie Iranyi

Du mir verschreib,
Und schleuß mir auf dein Herze,
Schleuß mich darein,
Herzliebste mein,
Wend mir mein großen Schmerzen,
Und den ich trag
Tag unde Nacht
Zu dir allein,
Werd mir freundlich zu Willen.

Ach, junger Knab,
Dein Bitt laß ab,
Du bist mir viel zu wilde
Und wenn ich tät
Nach deiner Bitt,
Ich fürcht,
Es blieb nicht stille.
Ich dank dir fast,
Mein werter Gast,
Der Treue dein,
Die du mir gönnst von Herzen.

Da lagn die Zwei,
Ohn Sorgen frei,
Die lange Nacht in Freuden,
Bis übr sie schien
Der Tag herein,
Noch soll mein Treu nicht leiden,
Noch für und für
Lieg ich an dir,
Das trau du mir,
Laß mich der Lieb genießen.

Der Wächter an
Der Zinnen stand:
Liegt Jemand hier verborgen,
Der mach sich auf
Und zieh davon,
Daß er nicht komm in Sorgen.
Nimm Urlaub von
Dem schönen Weib,
Denn es ist Zeit,
Es scheint der helle Morgen.

Von dann er sich schwang
Hub an und sang
Wie es ihm wär ergangen
Mit einem Weib,
Ihr stolzer Leib
Hätt ihn mit Lieb umfangen.
Hätt ihn verpflicht,
Hub an und dicht't
Ein Tageweis
Von einer schönen Frauen.


Johannes Brahms - WoO 33 No. 18: So wünsch ich ihr ein gute Nacht
 http://www.youtube.com/watch?v=2k6r9M1-TDM
So wünsch ich ihr ein gute Nacht,
bei der ich war alleine;
ein freundlich Wort sie zu mir sprach,
da wir uns sollten scheiden.
Ich scheid mit Leid,
Gott weiß die Zeit,
wiederkommen bringt uns Freud.

Zu Nächten da ich bei ihr war,
ihr Angesicht wollt röten,
sie sah den Knaben freundlich an,
sprach: Gott tu dich behüten.
Mein Schimpf, mein Schmerz,
bricht mir mein Herz,
das werd ich jetzund innen.

Das Maidlein an der Zinnen stand,
hub kläglich an zu weinen:
gedenk daran du Reitersknab,
laß mich nicht läng'r alleine;
kehr wieder bald,
mein Aufenthalt,
lös mich von schweren Träumen.

Der Knab wohl üb'r die Heiden reit't


und wend't sein Rößlein rumme:
daran gedenk, du schöne Maid,
und kehr dein Red nit umme;
beschert Gott Glück,
gehts wieder zurück,
du bleibst mein'm Herzen eine Kron.


Johannes Brahms - WoO 33 No. 21: Es ging ein Maidlein zarte

http://www.youtube.com/watch?v=gdnQ8crXm70
Simone Nold, soprano. Christian Elsner, tenor. Gerold Huber, piano.
Early one morning

Johannes Brahms - WoO 33 No. 25: Mein Mädel hat einen Rosenmund
http://www.youtube.com/watch?v=3vf9BPXwDKk
Simone Nold, soprano. Christian Elsner, tenor. Gerold Huber, piano.

απο *Kosmas Pavlopoulos
Johannes Brahms- "Mein Mädel hat einen Rosenmund" - Güra/Berner 
http://www.youtube.com/watch?v=SSc97dhJDk8&feature=youtu.be

Johannes Brahms - WoO 33 No. 30: All mein Gedanken
http://www.youtube.com/watch?v=8l59XEvi-P8
All' mein Gedanken, die ich hab,
die sind bei dir,
du auserwählter ein'ger Trost,
bleib' stets bei mir.
Du, du, du sollst an mich gedenken,
hätt' ich aller Wunsch Gewalt,
von dir wollt' ich nicht wenken.

Du auserwählter ein'ger Trost,
gedenk' daran,
Leib und Gut das sollst du ganz
zu eigen han.
Dein, dein, dein will ich bleiben,
du gibst mir Freud' und hohen Mut
und kannst mir Leid vertreiben.

Die allerliebst und minniglich,
die ist so zart.
Ihres gleich in allem Reich
find't man hart.
Bei dir, dir, dir ist kein Verlangen,
da ich von ihr scheiden sollt',
da hätt' sie mich umfangen.

Die werte Rein', die ward sehr wein'n,
da das geschah,
du bist mein und ich bin dein,
sie traurig sprach.
Wann, wann, wann ich soll von dir weichen,
ich nie erkannt' noch nimmermehr
erkenn' ich dein geleichen.













Δεν υπάρχουν σχόλια:

Δημοσίευση σχολίου