Πέμπτη, 1 Μαρτίου 2012

SCHUBERT, SCHWANENGESANG



SCHUBERT LIEDER
SCHWANENGESANG - D 957





Επιμέλεια 
*De Profundis Ya

Schwanengesang D957  Είναι ο τελευταίος κύκλος 14 τραγουδιών που έγραψε ο Schubert σε στίχους των:
Ludwig Rellstab
Heinrich Heine &
Johann Gabriel Seidl

Ludwig Rellstab:
1.Liebesbotschaft (Rellstab) »Rauschendes Bächlein, so silbern und hell«
2.Kriegers Ahnung (Rellstab) »In tiefer Ruh liegt um mich her der Waffenbrüder Kreis«
3.Frühlingssehnsucht (Rellstab) »Säuselnde Lüfte wehend so mild«
4.Ständchen (Rellstab)»Leise flehen meine Lieder durch die Nacht zu dir«
5.Aufenthalt (Rellstab) »Rauschender Strom, brausender Wald«
6.In der Ferne (Rellstab) »Wehe dem Fliehenden Welt hinaus ziehenden!«
7.Abschied (Rellstab) »Ade! du muntre, du fröhliche Stadt, ade!«

Heinrich Heine:
8.Der Atlas (Heine) »Ich unglückselger Atlas!«
9.Ihr Bild (Heine) »Ich stand in dunkeln Träumen und starrt ihr Bildnis an«
10.Das Fischermädchen (Heine) »Du schönes Fischermädchen, treibe den Kahn ans Land«
11.Die Stadt (Heine) »Am fernen Horizonte erscheint, wie ein Nebelbild«
12.Am Meer (Heine) »Das Meer erglänzte weit hinaus im letzen Abendscheine«
13.Der Doppelgänger (Heine) »Still ist die Nacht, es ruhen die Gassen«


Johann Gabriel Seidl  (1804 - 1875).
14.Die Taubenpost (Seidl) »Ich hab eine Brieftaub in meinem Sold«


            LUDWIG RELLSTAB



1. Schwanengesang D957 - Liebesbotschaft - Nr. 1 - Dietrich Fischer-Dieskau
http://www.youtube.com/watch?v=w2q_io0AwlM&feature=share

Liebesbotschaft-στίχοι Ludwig Rellstab (1799-1860)

Rauschendes Bächlein,
So silbern und hell,
Eilst zur Geliebten
So munter und schnell?
Ach, trautes Bächlein,
Mein Bote sei du;
Bringe die Grüße
Des Fernen ihr zu.

All ihre Blumen,
Im Garten gepflegt,
Die sie so lieblich
Am Busen trägt,
Und ihre Rosen
In purpurner Glut,
Bächlein, erquicke
Mit kühlender Flut.

Wenn sie am Ufer,
In Träume versenkt,
Meiner gedenkend
Das Köpfchen hängt,
Tröste die Süße
Mit freundlichem Blick,
Denn der Geliebte
Kehrt bald zurück.

Neigt sich die Sonne
Mit rötlichem Schein,
Wiege das Liebchen
In Schlummer ein.
Rausche sie murmelnd
In süße Ruh,
Flüstre ihr Träume
Der Liebe zu.


Dietrich Fischer-Dieskau sings Schubert 'Schwanengesang' -
2. Kriegers Ahnung
http://www.youtube.com/watch?v=c9TcaL9uffs&feature=share

‎2. Kriegers Ahnung
In tiefer Ruh liegt um mich her
Der Waffenbrüder Kreis;
Mir ist das Herz so bang und schwer,
Von Sehnsucht mir so heiß.

Wie hab ich oft so süß geträumt
An ihrem Busen warm!
Wie freundlich schien des Herdes Glut,
Lag sie in meinem Arm!

Hier, wo der Flammen düstrer Schein
Ach! nur auf Waffen spielt,
Hier fühlt die Brust sich ganz allein,
Der Wehmut Träne quillt.

Herz! Daß der Trost dich nicht verläßt!
Es ruft noch manche Schlacht.
Bald ruh ich wohl und schlafe fest,
Herzliebste - gute Nacht! .

                                                                                 
Dietrich Fischer-Dieskau sings Schubert 'Schwanengesang' -
3. Frühlingssehnsucht
http://www.youtube.com/watch?v=L8ffZi0qav8&feature=BFa&list=WLF0E72A298BB36BAC&lf=BFp

Frühlingssehnsucht
Säuselnde Lüfte wehend so mild   
Blumiger Düfte atmend erfüllt!
Wie haucht ihr mich wonnig begrüßend an!                  
Wie habt ihr dem pochenden Herzen getan?
Es möchte euch folgen auf luftiger Bahn!
Wohin?

Bächlein, so munter rauschend zumal,
Wollen hinunter silbern ins Tal.
Die schwebende Welle, dort eilt sie dahin!
Tief spiegeln sich Fluren und Himmel darin.
Was ziehst du mich, sehnend verlangender Sinn,
Hinab?

Grüßender Sonne spielendes Gold,
Hoffende Wonne bringest du hold!
Wie labt mich dein selig begrüßendes Bild!
Es lächelt am tiefblauen Himmel so mild
Und hat mir das Auge mit Tränen gefüllt!
Warum?

Grünend umkränzet Wälder und Höh'!
Schimmernd erglänzet Blütenschnee!
So dränget sich alles zum bräutlichen Licht;
Es schwellen die Keime, die Knospe bricht;                     
Sie haben gefunden, was ihnen gebricht:                          
Und du?

Rastloses Sehnen! Wünschendes Herz,
Immer nur Tränen, Klage und Schmerz?
Auch ich bin mir schwellender Triebe bewußt!
Wer stillet mir endlich die drängende Lust?
Nur du befreist den Lenz in der Brust,
Nur du!





Dietrich Fischer-Dieskau sings Schubert 'Schwanengesang' -
4. Ständchen
http://www.youtube.com/watch?v=Vn1jSZFaJyw&feature=BFa&list=WLF0E72A298BB36BAC&lf=BFp






 
Ständchen
Leise flehen meine Lieder
Durch die Nacht zu dir;
In den stillen Hain hernieder,
Liebchen, komm zu mir!

Flüsternd schlanke Wipfel rauschen
In des Mondes Licht;
Des Verräters feindlich Lauschen
Fürchte, Holde, nicht.

Hörst die Nachtigallen schlagen?
Ach! sie flehen dich,
Mit der Töne süßen Klagen
Flehen sie für mich.

Sie verstehn des Busens Sehnen,
Kennen Liebesschmerz,
Rühren mit den Silbertönen
Jedes weiche Herz

Laß auch dir die Brust bewegen,
Liebchen, höre mich!
Bebend harr' ich dir entgegen!
Komm, beglücke mich! .

















 
Dietrich Fischer-Dieskau sings Schubert 'Schwanengesang' -
5. Aufenthalt
http://www.youtube.com/watch?v=xDtGgtNoZLA

Aufenthalt
Rauschender Strom,
Brausender Wald,
Starrender Fels Mein Aufenthalt.
Wie sich die Welle An Welle reiht,
Fließen die Tränen Mir ewig erneut.
Hoch in den Kronen Wogend sich's regt,
So unaufhörlich Mein Herze schlägt.
Und wie des Felsen Uraltes Erz,
Ewig derselbe Bleibet mein Schmerz.





Dietrich Fischer-Dieskau sings Schubert 'Schwanengesang' -
6. In der Ferne
http://www.youtube.com/watch?v=-UanTrGHjy0&feature=share

In der Ferne
Wehe dem Fliehenden,
Welt hinaus ziehenden! -
Fremde durchmessenden,
Heimat vergessenden,
Mutterhaus hassenden,
Freunde verlassenden
Folget kein Segen, ach!
Auf ihren Wegen nach!

Herze, das sehnende,
Auge, das tränende,
Sehnsucht, nie endende,
Heimwärts sich wendende!
Busen, der wallende,
Klage, verhallende,
Abendstern, blinkender,
Hoffnungslos sinkender!

Lüfte, ihr säuselnden,
Wellen sanft kräuselnden,
Sonnenstrahl, eilender,
Nirgend verweilender:
Die mir mit Schmerze, ach!
Dies treue Herze brach -
Grüßt von dem Fliehenden,
Welt hinaus ziehenden! 






Dietrich Fischer-Dieskau sings Schubert 'Schwanengesang' -
7. Abschied
http://www.youtube.com/watch?v=-kb1ECACaLI







Abschied
Ade! du muntre, du fröhliche Stadt, ade!
Schon scharret mein Rößlein mit lustigen Fuß;
Jetzt nimm noch den letzten, den scheidenden Gruß.
Du hast mich wohl niemals noch traurig gesehn,
So kann es auch jetzt nicht beim Abschied geschehn.

Ade, ihr Bäume, ihr Gärten so grün, ade!
Nun reit ich am silbernen Strome entlang.
Weit schallend ertönet mein Abschiedsgesang;
Nie habt ihr ein trauriges Lied gehört,
So wird euch auch keines beim Scheiden beschert!

Ade, ihr freundlichen Mägdlein dort, ade!
Was schaut ihr aus blumenumduftetem Haus
Mit schelmischen, lockenden Blicken heraus?
Wie sonst, so grüß ich und schaue mich um,
Doch nimmer wend ich mein Rößlein um.

Ade, liebe Sonne, so gehst du zur Ruh, ade!
Nun schimmert der blinkenden Sterne Gold.
Wie bin ich euch Sternlein am Himmel so hold;
Durchziehn wir die Welt auch weit und breit,
Ihr gebt überall uns das treue Geleit.

Ade! du schimmerndes Fensterlein hell, ade!
Du glänzest so traulich mit dämmerndem Schein
Und ladest so freundlich ins Hüttchen uns ein.
Vorüber, ach, ritt ich so manches Mal,
Und wär es denn heute zum letzten Mal?

Ade, ihr Sterne, verhüllet euch grau! Ade!
Des Fensterlein trübes, verschimmerndes Licht
Ersetzt ihr unzähligen Sterne mir nicht,
Darf ich hier nicht weilen, muß hier vorbei,
Was hilft es, folgt ihr mir noch so treu! .


     HEINRICH HEINE




Heinrich Heine
Dietrich Fischer-Dieskau sings Schubert 'Schwanengesang' -
8. Der Atlas
http://www.youtube.com/watch?v=KP5ux_l5XKk

Ich unglücksel'ger Atlas! Eine Welt
Ich unglücksel'ger Atlas!
Eine Welt, Die ganze Welt der Schmerzen muß ich tragen,
Ich trage Unerträgliches, und brechen
Will mir das Herz im Leibe.
Du stolzes Herz, du hast es ja gewollt!
Du wolltest glücklich sein, unendlich glücklich,
Oder unendlich elend, stolzes Herz, Und jetzo bist du elend.



Dietrich Fischer-Dieskau sings Schubert 'Schwanengesang' -
9. Ihr Bild
http://www.youtube.com/watch?v=0keJAZ-wylQ

Ich stand in dunkeln Träumen
Ich stand in [dunkeln]Träumen
und [starrte] ihr Bildnis an,
und das geliebte Antlitz Heimlich zu leben begann.
Um ihre Lippen zog sich Ein Lächeln wunderbar,
Und wie von Wehmutstränen Erglänzte ihr Augenpaar.
Auch meine Tränen flossen
Mir von den Wangen herab -
Und ach, ich kann's nicht glauben,
Daß ich dich verloren hab!



Dietrich Fischer-Dieskau sings Schubert 'Schwanengesang' -
10. Das Fischermädchen
http://www.youtube.com/watch?v=1HJL9AN1z7Y

Du schönes Fischermädchen
Du schönes Fischermädchen,
Treibe den Kahn ans Land;
Komm zu [mir und setze]1 dich nieder,
Wir kosen Hand in Hand.
Leg an mein Herz dein Köpfchen
Und fürchte dich nicht [zu]2 sehr;
[Vertraust du dich]3 doch sorglos Täglich dem wilden Meer.
Mein Herz gleicht ganz dem Meere,
Hat Sturm und Ebb' und Flut,
Und manche schöne Perle
In seiner Tiefe ruht.

Dietrich Fischer-Dieskau sings Schubert 'Schwanengesang' -
11. Die Stadt
http://www.youtube.com/watch?v=HfH1WLj3PRU

Am fernen Horizonte
 Am fernen Horizonte Erscheint,
wie ein Nebelbild,
Die Stadt mit ihren Türmen, I
n Abenddämmrung gehüllt.
Ein feuchter Windzug kräuselt
Die graue Wasserbahn;
Mit traurigem Takte rudert
Der Schiffer in meinem Kahn.
Die Sonne hebt sich noch einmal
Leuchtend vom Boden empor
Und zeigt mir jene Stelle,
Wo ich das Liebste verlor.

Dietrich Fischer-Dieskau sings Schubert 'Schwanengesang' -
12. Am Meer
http://www.youtube.com/watch?v=wmNhsrE845I

Das Meer erglänzte weit hinaus
Das Meer erglänzte weit hinaus
Im letzten Abendscheine;
Wir saßen am einsamen Fischerhaus,
Wir saßen stumm und alleine.
Der Nebel stieg, das Wasser schwoll,
Die Möwe flog hin und wieder;
Aus deinen Augen liebevoll Fielen die Tränen nieder.
Ich sah sie fallen auf deine Hand
Und bin aufs Knie gesunken;
Ich hab von deiner weißen Hand
Die Tränen fortgetrunken.
Seit jener Stunde verzehrt sich mein Leib,
Die Seele stirbt vor Sehnen;
Mich hat das unglücksel'ge
Weib Vergiftet mit ihren Tränen.

Dietrich Fischer-Dieskau sings Schubert 'Schwanengesang' -
13. Der Doppelgänger
http://www.youtube.com/watch?v=j24i8-kx8-c

Still ist die Nacht, es ruhen die...
Still ist die Nacht, es ruhen die Gassen,
In diesem Hause wohnte mein Schatz;
Sie hat schon längst die Stadt verlassen,
Doch steht noch das Haus auf demselben Platz.
Da steht auch ein Mensch und starrt in die Höhe
Und ringt die Hände vor Schmerzensgewalt;
Mir graust es, wenn ich sein Antlitz sehe -
Der Mond zeigt mir meine eigne Gestalt.
Du Doppelgänger, du bleicher Geselle!
Was äffst du nach mein Liebesleid,
Das mich gequält auf dieser Stelle
So manche Nacht, in alter Zeit?

      JOHANN GABRIEL LEIDL



Johann Gabriel Seidl
Dietrich Fischer-Dieskau sings Schubert 'Schwanengesang' -
14. Die Taubenpost
http://www.youtube.com/watch?v=nLSnGMJeE4o

Die Taubenpost
Ich hab' eine Brieftaub' in meinem Sold,
Die ist gar ergeben und treu,
Sie nimmt mir nie das Ziel zu kurz
Und fliegt auch nie vorbei.
Ich sende sie viel tausendmal
Auf Kundschaft täglich hinaus,
Vorbei an manchem lieben Ort,
Bis zu der Liebsten Haus.
Dort schaut sie zum Fenster heimlich hinein,
Belauscht ihren Blick und Schritt,
Gibt meine Grüße scherzend ab
Und nimmt die ihren mit.
Kein Briefchen brauch ich zu schreiben mehr,
Die Träne selbst geb ich ihr,
Oh, sie verträgt sie sicher nicht,
Gar eifrig dient sie mir.
Bei Tag, bei Nacht, im Wachen, i
m Traum, Ihr gilt das alles gleich,
Wenn sie nur wandern, wandern kann,
Dann ist sie überreich!
Sie wird nicht müd, sie wird nicht matt,
Der Weg ist stets ihr neu;
Sie braucht nicht Lockung, braucht nicht Lohn,
Die Taub' ist so mir treu!
Drum heg ich sie auch so treu an der Brust,
Versichert des schönsten Gewinns;
Sie heißt - die Sehnsucht! Kennt ihr sie? -
Die Botin treuen Sinns.

Το τραγούδι (Lied) είναι μια σχετικά σύντομη μουσική σύνθεση (1-5 λεπτά της ώρας) για ανθρώπινη φωνή (συνήθως συνοδευόμενη από μουσικά όργανα), η οποία κατά κανόνα περιλαμβάνει στίχους. Συνήθως τραγουδιέται από έναν τραγουδιστή (ή τραγουδίστρια), αλλά και από δύο (ντουέτο), τρεις (τρίο) ή περισότερες φωνές (συγκρότημα ή χορωδία). Τα λόγια των τραγουδιών είναι συνήθως ποιητικής φύσης, με ομοιοκαταληξία, παρόλο που μπορούν να είναι και θρησκευτικοί στίχοι ή σε πρόζα. Ένας τρόπος κατηγοριοποίησης των τραγουδιών είναι η διάκρισή τους σε έντεχνα, λαϊκά και παραδοσιακά. Άλλες μέθοδοι κατηγοριοποίησης είναι κατά μουσικό είδος ή κατά χρονολογική προέλευση.

http://el.wikipedia.org/wiki/%CE%A4%CF%81%CE%B1%CE%B3%CE%BF%CF%8D%CE%B4%CE%B9





















































































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